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Februar  2013

Inhalt
Nach einer Seuche ist der Großteil der amerikanischen Bevölkerung zu Zombies geworden und wandelt stöhnend durch die Straßen auf der Suche nach menschlicher Beute. Diese hat sich zum Schutz in einer Stadt verbarrikadiert und versucht, dem Schrecken durch die Untoten zu entgehen. Als sich der Zombie R (Nicholas Hoult) eines Tages in Richtung Stadt auf Nahrungssuche begibt, sieht er das menschliche Mädchen Julie (Teresa Palmer), das von einigen Untoten angegriffen wird. Kurzentschlossen retter er sie und versteckt sie in seinem Zuhause, einer alten Boeing 747. Bald merkt Julie, dass R anders ist als die übrigen Zombies. Durch den Verzehr von Gehirnen hat er die Erinnerungen seiner Opfer übernommen und ist dadurch zu Gefühlen fähig. Außerdem ist er mehr und mehr in der Lage, vollständige Sätze zu sprechen und verweigert fortan sogar den Verzehr von Menschenfleisch, um wieder menschlicher zu werden. Obwohl R und Julie erste zarte Bande knüpfen, muss sie zurück in die Stadt und lässt R mit gebrochenem Herzen zurück. Getrieben von dem Wunsch, sie wiederzusehen, fasst er den Plan, sich in die Stadt einzuschleichen…

Trailer

Meine Meinung
Ein weiterer Versuch der finanziell unverschämten erfolgreichen ‘Twilight-Saga’ einen Schritt näher zu kommen und das ist dem Regisseur Jonathan Levine auch sehr gut gelungen. Jonathan Levine hatte bei seiner Untoten-Romanze „Warm Bodies” das größte Hindernis zu überwinden, immerhin ist sein nicht länger unter den Lebenden weilender Protagonist kein goldglitzernder James-Dean-Vampir und auch kein Werwolf mit Waschbrettbauch, sondern ein langsam vor sich hinrottender, dümmlich stotternder Zombie. Es ist nicht ganz einfach, mit so einem „unattraktiven” Helden eine glaubhafte Liebesgeschichte zu erzählen, aber Jonathan Levine meistert diese Herausforderung mit einem für dieses Genre unüblich intelligenten Skript bravourös und bietet uns nebenbei noch eine bissige Satire. So ist sein Film letztlich etwas ganz anderes als „Twilight” und gegen R und Julie aus „Warm Bodies” wirken Bella, Edward und Co. ohnehin ganz schön blutleer!

50px-NSMB_Artwork_Stern50px-NSMB_Artwork_Stern50px-NSMB_Artwork_Stern 3 Sterne für diesen humorvollen, spannenden und romantischen Film